Das Phanomen de Todes (Teil 1/3)

E
rst in Scientology ist der Mechanismus des Todes gründlich verstanden worden. Der Mensch hat bisher das ganze Gebiet des Todes zu einem der eher mysteriösen Gebiete gezählt.

     Tatsächlich sind wir die ersten Menschen, die eine ganze Menge über den Tod wissen. Dies ist einer der größeren Erfolge von Scientology.

     Erstens einmal besteht der Mensch aus einem Körper, einem Verstand, und, wie wir sagen, einem Thetan – was in Scientology die Bezeichnung für den Geist ist; das einzelne Wesen selbst, das den Körper lenkt und in ihm lebt.

     Dies wird sehr effektiv gezeigt, indem man einer Person sagt: „Nun, schauen Sie auf Ihren Körper. Haben Sie da einen Körper?“ Dann sagen Sie ihm: „Machen Sie sich nun ein geistiges Bild von einer Katze.“ Er wird ein Bild von einer Katze bekommen. Dieses Bild ist ein geistiges Eindrucksbild. Es ist Teil des Verstandes.

     Der Verstand setzt sich aus Bildern zusammen, die sich miteinander verbinden, handeln und Wahrnehmungen enthalten. Während sich die Person dieses wirkliche Bild anschaut, fragen Sie sie: „Was schaut es an?“

     Niemals zuvor stellte jemand diese Frage! Dies ist eine ganz harmlose Frage, und es gibt mehrere derartige Fragen, die vor Scientology niemals gestellt worden waren.

     Dieses Verfahren vermittelt einer Person eine beträchtliche subjektive Realität in bezug auf die Vorstellung, daß sie selbst ein Wesen ist, das von einem Verstand oder Körper unabhängig ist. Es liegt hier eine tatsächliche Abtrennung vor.

     Der Mensch dachte, er habe eine menschliche Seele. Dies ist absolut falsch – der Mensch ist eine menschliche Seele, die mehr oder weniger in einem Verstand eingepackt ist, der in einem Körper sitzt. Dies ist Homo sapiens. Er ist ein geistiges Wesen, und sein gewöhnlicher Aufenthaltsort ist sein Kopf. Er schaut sich seine geistigen Eindrucksbilder an, und sein Körper trägt ihn durch die Gegend.

     Was geschieht mit einem Menschen, wenn er stirbt?

     Im Grunde geschieht nichts weiter als eine Trennung zwischen dem Thetan und dem Körper.

     Der Thetan aber nimmt alte Blechbüchsen, rasselnde Ketten, Krimskrams und andere Energiephänomene mit sich, von denen er glaubt, er könne ohne sie nicht auskommen, und hortet sie im nächsten Körper, den er sich nimmt.

     In dieser faulen Zeit der maschinell gefertigten Produkte und Apparate baut er sich keinen neuen Körper. Er nimmt sich einen Körper, der nach einem bestimmten Schema hergestellt wird, das von den frühesten Zeiten des Lebens auf diesem Planeten an bis heute verwendet worden ist.

     Nun gibt es so etwas wie einen Aktionszyklus: Erschaffen-Überleben-Zerstören. Auf dem Höhepunkt der Kurve ist das Individuum hauptsächlich am Überleben interessiert. Am Beginn der Kurve ist es am Erschaffen interessiert. Am Ende der Kurve liegt sein Interesse darin, die Überreste loszuwerden.

     Dieser Aktionszyklus findet statt, ob Sie nun von einem Gebäude, einem Baum oder irgend etwas anderem sprechen. Wenn wir diesen Aktionszyklus auf die Teile des Menschen anwenden, so erhalten wir einen Tod des Körpers, einen teilweisen Tod des Verstandes und ein Zustand des Vergessens von Seiten des geistigen Wesens – was an sich auch eine Art Tod ist.

     Das erste, was man über den Tod lernt, ist, daß er nicht etwas ist, vor dem man große Angst haben muß. Wenn Sie Angst haben, Ihre Brieftasche zu verlieren, wenn Sie Angst haben, Ihr Gedächtnis zu verlieren, wenn Sie Angst haben, Ihre Freundin oder Ihren Freund zu verlieren, wenn Sie Angst haben, Ihren Körper zu verlieren – nun, etwa soviel Angst sollten Sie vor dem Sterben haben, weil es alles in derselben Größenordnung liegt.

     Wir stoßen auf das erste beobachtbare Phänomen im Zusammenhang mit dem Tod, wenn wir herausfinden, daß der Verstand – ungeachtet der Mechanismen, die versuchen, ihn zum Verfall und Auslöschen zu bringen – geistige Eindrucksbilder von früheren Existenzen behält und aufbewahrt. Mit Hilfe richtiger Technologie und einem Verstehen dieser Dinge kann man wieder in den Besitz der geistigen Eindrucksbilder von früheren Existenzen gelangen, um zu verstehen, was vor sich gegangen ist.

     Wenn wir jedoch nicht die Erinnerung des Wesens wiederhergestellt haben, bleiben die geistigen Eindrucksbilder gewöhnlich einfach weiterhin Bilder.

     Wenn Sie jemanden ohne diese Erinnerung in ein früheres Leben zurückschicken und er sich ein geistiges Eindrucksbild ansieht, dann hätten Sie ihn ebensogut in die Gemäldegalerie schicken können. Er wird sich selbst mit diesen Bildern nicht in Verbindung bringen können.

     Die Wiederherstellung der Erinnerung ist deshalb von großem Interesse, weil all das, was bei einem Menschen wirklich verkehrt ist, darin besteht, daß ihm Dinge passierten, über die er alles weiß, aber es sich nicht eingesteht, davon zu wissen.

     Die Wiederherstellung der Erinnerung in fast jeder Art von Dianetik und Scientology Auditing wird als etwas Selbstverständliches durchgeführt. In Anbetracht dieser Tatsache ist es heute unmöglich, jemanden gut und fachmännisch zu auditieren, ohne daß er sich früher oder später irgendwie an eine frühere Existenz erinnern und diese zumindest als ein wenig real empfinden wird.


Das Phänomen des Todes von L. Ron Hubbard Fortsetzung...



| Zurück | Glossar von Scientology Ausdrücken | Inhaltsverzeichnis | Weiter |
| Umfrage über diese Scientology Site | Sites bezüglich Scientology | Buchladen | Heim |

info@scientology.net
L. Ron Hubbard the Philosopher | L. Ron Hubbard, Der Philosoph | L. Ronald Hubbard: El Filósofo | L. Ron Hubbard, Le Philosophe | L. Ron Hubbard: Il Filosofo | Scientology Handbuch | Scientology (Italiano) | Scientology | L. Ron Hubbard Der Schriftsteller | Wer ist L. Ron Hubbard? | L. Ron Hubbard Offizielle Seite | Ehrungen und Anerkennungen für L. Ron Hubbard | L. Ron Hubbard und andere Referenzen | L. Ron Hubbard - Freiheitskämpfer | L. Ron Hubbard - Artikle und Aufsätze |

© 1997-2004 Church of Scientology International. Alle Rechte vorbehalten.

Für Informationen über Warenzeichen